Die Seele benötigt oftmals ein Ventil, aus dem sie gehörig Dampf ablassen kann, durch das sie Last ablegen und Schwere-losigkeit spüren kann. - Sei es nun, indem man Lyrik schreibt oder aber die Lyrik liest - und so Trost und Kraft erfährt.
Arrogant schaust Du herab
Was weißt Du schon - Du alter Mann? -
Verwundet von der Liebe' Schwert
Und Du? - Stehst da - unangetan -
Zieh Deine Bahn - Du alter Mann -
Ich suche nach Inspiration
Der Rabe ruft laut in der Nacht,
Laut dröhnt Musik von der Straße
Sehr teuer - Benzin geht ins Geld
Noch immer liege ich da
Suchend irre ich umher,
Gesichter spähen mich und gehen
In Fenstern leuchtet es taghell
Doch ich, ich irre noch um her,
Mein Herz ist schwer,
Aus dem Herzen strömen Zeilen,
Im Tränenschauer sitz ich da
Schwere-los...
Emotion - sie lastet schwer
Nun lastet schwer die Emotion
Komm - lass die Last doch einfach fallen
Die Sonne strahlt
Aufmerksamkeit
Er weht mal stark und weht mal schwach,
Und drückt von hinten, mal von vorn,
Vertreibt die Wolken vor der Sonne -
Ist er nun gut oder doch schlecht?
Mir geht's nicht nur um Luftbewegung,
Noch grün ist das Hoffen,
Doch je länger die Hoffnung erblüht
Bis das satte Grün weicht,
Einmarschiert ist die Armee,
Invasion ist angesagt,
Die eignen Truppen werden stark,
Biowaffen zucken grell
Größere Soldaten nun
Ich bin ja nicht direkt dabei,
Die Seele und die Lyrik haben eines gemeinsam. Beide durchleben gleichermaßen Höhen und Tiefen, sie sind im Wandel begriffen, sind Reisende durch Berg und Tal.
Beide sind sich so ähnlich, weshalb auch eine Symbiose nicht nur möglich ist, sondern sich nahezu aufdrängt.
Aus diesem Grunde habe ich jene kleine Seelenecke auf meiner Webseite eingerichtet und hoffe, dem einen oder anderen hilft sie über ein Tal hinweg. Vielleicht sprechen dem einen oder anderen meine Zeilen wahrlich aus der Seele und er kann sich mit ihnen identifizieren. Oder aber er liest sie, weil er schlicht gern Gedichte liest.
Wie auch immer... - Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen meiner Seelenreime und wünsche Ihnen alles Gute!
Zieh weiter - alter Mann...!
und strahlst mich an in Freude.
Ergötzt Dich wohl und lachst Dich schlapp
ob meiner Schmerzen heute...
Du kennst nicht Menschens' Kinder.
Denn jene schicken sich gern an
zum Leidenneuerfinder.
so sitz ich hier und schaue
hinauf zu Dir - so gar nichts wert
ist das, worauf ich baue.
so kalt, ein Herz aus Stein.
Mich selbst erfüllt nur Wut und Gram -
kann mein Herz nicht so sein?
umkreise Deine Erde.
Ich hoffe, dass der Tag bricht an,
an dem es besser werde...!
und finde nur Bilder und Ton.
Ich such auf der Reise
nicht Lärm - nur das Leise.
Und find doch nur Irritation.
was hat ihn nur dazu gebracht?
War er am schlecht Träumen
hoch oben in Bäumen
und ist deshalb schreiend erwacht?
hallt Techno aus Boxen als Phrase. -
Als cooles Gehabe
und Trommelfellnarbe
gemischt mit Motoren-Gerase.
Kein Wunder, die Kaufkraft, sie fällt.
Doch steigen die Preise
für Auto und Reise
ist's gut für das Klima - die Welt!
und langsam wird mir auch klar,
dass ich zu viel schweife
und gar nicht begreife,
dass Stille in meinem Kopf rar!
...
in der Ferne tanzt das Licht.
Oh - ihr Berge lagert schwer
mit sehr großem Sinngewicht.
zurück in ihre guten Stuben.
Ich habe sie nur kurz gesehen
und doch gerät mein Geist in Fugen.
großes Glück in Seelenwänden
Wie gerne wäre ich im Grell -
hielt jenes Glück in meinen Händen.
betrübt meine Sicht. -
Und ich hoffe noch sehr! -
... in meinen Leben brennt noch Licht!
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so kalt und leer
um mich herum die Welt. -
Es scheint so schlecht ums Gute bestellt...
in schwarzem Blut auf das Papier.
Nicht länger wollten sie noch weilen
im Seelenhaus - stoß auf die Tür.
und schreibe auf die Wolkenschicht
was mich bedrückt - und sonderbar
ist jenes herrlich warme Licht
das aufsteigt, heilt die große Narbe
Wolkenbruches' - Hoffnungsblitz -
erfüllt die Welt mit Seelenfarbe -
bald schwer erleichtert ich hier sitz...!
auf Schultern. - Megatonnen!
Mit Missgunst, Neid wurde sie mehr,
mit Unrecht hatte sie begonnen.
Es folgten Gram und schließlich Wut,
auch Hass ließ lang nicht warten.
Dass ein andrer Unrecht tat
trieb eigne Missetaten.
Es folgte Streit - ein Kleinkrieg tobte
der Rachedurst war angefacht.
eigne Unschuld man gelobte,
ohne sehr viel nachgedacht.
auf hochgekochtem Sein,
das wartet gar von Herzen schon
auf das nächste Feinlichsein.
und leg sie ab - ganz rigoros!
Dies nutzt Dir viel, wird Dir gefallen.
Der Gang ist leichter schwerelos...!
und Atem fließt -
die Zeit zermahlt,
wenn Du begrüßt
die Töne so
ganz ohne Wertung -
und hörst das Gro
der Welt. - Du scherst um
Dein Denken
Dich kein Stück,
lässt lenken
- bereit - zurück
Deinen Geist
auf alle Töne
und Du weißt,
dass dies das Schöne.
- das ist der Lohn -
mehr Lebenszeit:
M E D I T A T I O N
er kühlt die Haut, deckt ab das Dach.
zeigt mal Entspannung und mal Zorn.
schickt neue her, weg ist die Wonne.
Ich weiß es leider nicht so recht.
nein, es betrifft meine Umgebung.
Was ist das Beste, frag ich mich
und spür nur, durch den Wind bin ich!
dass der Himmel steht offen. -
Welcher azurfarben prahlt,
die Sonne in Farben erstrahlt.
desto früher das Taglicht verglüht.
ins Braun es verbleicht. -
Und es löst sich das Blatt,
fällt schließlich ab. -
Sinkt zur Erde - ganz leicht. -
Das Hoffen vermodert nun seicht...
Krieg in mir...
aufmarschiert, die Macht ins Spe.
niemand hat zuvor gefragt.
sie holen aus zum Gegenschlag.
auf dem Schauplatz blitzeschnell.
Greifen an und treffen hart,
Erfolg hat jener Gegenschlag.
kommen, um den Rest zu tun,
um ihr Lager zu beschützen,
die eigne Abwehr noch zu stützen.
Manche fressen gar – kein Graus –
Gegner einfach völlig auf.
doch deshalb lang nicht schadensfrei.
Denn jener Kampf, er tobt in mir,
wenn ich mal schwitze und mal frier.
Nur meinen Körper spür ich jetzt,
in dem sich jene Schlacht versteckt.
Mein Schädel dröhnt, die Ohren auch,
vom Husten schmerzen Brustkorb, Bauch.
Die Nase läuft von selbst, tut weh -
und gründet eine Ich-AG???
