sie bringen Dir oft Wirren! Bann' sie mit dem Stift! |
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Dieses kleine Haiku ist vielleicht nicht ganz perfekt. Doch es sagt sehr viel aus darüber, wie man Ängste und Depressionen bekämpfen kann.
Stellen Sie sich vor, Sie wollen eine mehrwöchige Reise mitten in die Wildnis unternehmen - sagen wir, in einen tropischen Dschungel.
In der Regel plant jemand, der ein solches Abenteuer unternehmen will, allerlei im Voraus.
Kommen wir nun zurück zur Psychologie und übertragen wir dieses Beispiel.
Einen Reiseführer für Ihr tiefestes Innerstes werden Sie in der Regel nirgendwo finden. Es bleibt Ihnen also nur eines übrig.
Nun - werden Sie jetzt vielleicht fragen. Wie soll man einen Geist stellen? Schießlich ist er unsichtbar und und unfassbar.
Es gibt eine Waffe, die Geister nun absolut nicht leiden können. Bewaffnen Sie sich mit einem Stift und der Geist wird vielleicht zunächst darüber schmunzeln.
Denn so ein Angstgeist hat eine bestimmte Taktik, die er immer und immer wieder verfolgt.Seine Waffe ist es, Gedanken in Ihren Kopf hinein zu implantieren und somit ihren ganzen Körper, Ihre Seele und Ihren Geist in Angst und Schrecken zu versetzen. Genau hier setzt nun Ihre Taktik an. Was macht ein Angstgeist, der mit den Ängsten der Menschen spielt, wenn der Mensch selbst dem Geist die Gedankenwaffe entreißt? Wenn er jenen Gedanken packt, den der Geist als Angstauslöser stets eingesetzt hatte? Und vor allem - was tut der Angstgeist, wenn der Mensch auf die Idee kommt, die Gedankenwaffe zu analysieren, um sich gegen diese einen Schutzschild aufzubauen? Dann guckt er dumm - der Angstgeist. Denn hat er erst einmal seine Waffe verloren, hat man ihm auch seinen Schrecken genommen. Und ein Angstgeist ohne Schrecken ist wie ein Tiger ohne Zähne und Klauen. Er hat verloren und kann nichts mehr anrichten. Mit der Zeit wird er den Dschungel verlassen oder sich zumindest zur Ruhe setzen. Mehr zur Protokollführung während einer Angsterkrankung finden Sie auch hier.
Dabei kann es nicht nur helfen, Gedanken einfach aufzuschreiben.
Als ich meine Erlebnisse aus der Schule niederschrieb, war es schwer.
Wer etwas niederschreibt, kann nicht nur böse Geister damit bannen.Er kann vor allem eine böse Zeit verbannen - aus seinem Kopf. Eine niedergeschriebene Geschichte ist wie eine Kur der Seele. Ja - fast wie eine Diät, eine Entschlackungskur. Damit wird die Seele leichter und unbeschwerter. Und sie kann auf diesem Wege wieder zu sich selbst finden.
Nun gibt es verschiedene Arten, etwas niederzuschreiben.
Ob nun Reim, ein Bericht, ein Roman oder ein Tagebuch - es ist ganz Ihre Entscheidung! Ihre Seele wird es Ihnen danken!
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