MEDITATION Die Meditation entstammt ursprünglich religiösen Ritualen. Man sucht Klarheit in seinem Denken durch das Anwenden verschiedener Techniken. Die Meditation entstammt dabei nicht nur dem fernöstlichen Kulturkreis (am bekanntesten die buddhistische Meditation) Auch im europäischen Kulturkreis sind Meditationsübungen nicht unbekannt. In christlichen Klöstern wurden im Laufe der Jahrhunderte ebensolche Übungen entwickelt.
Die buddhistische Lehre hat sehr viele Übungsarten hervorgebracht. Der Buddah war übrigens im gewissen Sinn kein Heiliger. Das Wort Buddah bedeutet einzig "Der Erleuchtete" und jeder kann ein solcher werden, wenn er beispielsweise mit Hilfe der Meditation die Antworten zu seinen Fragen findet.
Wie dem auch sei ist es die Vipassana - die Meditation zur Achtsamkeit - welche am weitesten verbreitet ist. Sie hat Parallelen zum autogenen Training, denn man konzentriert sich dabei auf bestimmte Reize und lässt andere wiederum außen vor.
Es gibt jedoch einen großen Unterschied. Das Autogene Training hat als Ziel, sich zu entspannen. Die Meditation hat als Ziel, Klarheit zu erlangen und jeden Moment bewusst zu erleben.
Das Ziel der buddhistischen Meditation, ist es, das "Dharma" zu erlangen. Dies ist die so genannte universelle Wahrheit.
Das Dharma lehrt zunächst, dass alles im Wandel begriffen ist. Das Leben bedeutet einen beständigen Wandel. Es zeigt dadurch auf, dass es eigentlich sinnlos ist, sich an den Dingen festzuklammern und zu versuchen, eine Seifenblase festzuhalten.
Lassen Sie mich dies an einem Beispiel festmachen. Sie sehen sich in einer ausweglosen Situation und glauben, dass sich nichts mehr ändern lässt. Ist es dann nicht sinnvoll, sich einfach die Wolken anzuschauen, die schwarz aufziehen, die Sonne verdecken, die Sonne verdecken und dann ihre nasse Fracht abladen, vorüberziehen und den Blick zur Sonne wieder frei geben.
Ist es nicht gut zu wissen, dass man an Situationen, an denen man nichts ändern kann, auch nicht krampfhaft versuchen sollte, etwas zu ändern, da die Änderung ohnehin geschieht?
Die Meditation lehrt zugleich, wie man durch ein bewusstes Dasein das Leben wirklich bewusst wahrnehmen und leben kann. - Wie wir uns als Ruhepol im reißenden Fluss des Lebens wiederfinden können.
Zur Meditationspraxis sei Folgendes gesagt:
- Übung macht den Meister! Bleiben Sie immer am Ball, denn je öfter Sie üben, desto schneller wird sich der Erfolg einstellen und intensivieren.
- Üben Sie eventuell in der Gruppe oder einem Lehrer.
Kaufen sie sich Fachliteratur und ggf. eine Übungs-CD. Zu empfehlen ist hier besonders "Meditation für Anfänger" von Jack Kornfield.
Es gibt mehrere Arten der Meditation. Wählen Sie eine bequeme aber zugleich auch wachsame Position. Setzen Sie sich z.B. im "Schneidersitz" auf ein Kissen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie nicht dabei einschlafen.
Beginnen Sie nun am besten damit, die Augen zu schließebn und sich voll auf Ihren Atem zu konzentrieren. Verfolgen Sie den Atemstrom mit den Gedanken und achten sie darauf, dass Sie gedanklich nicht abschweifen. Nur der Atem ist wichtig.
Fahren Sie dann fort, indem Sie sich auf Ihr körperliches Empfinden konzentrieren. Ein Sinneseindruck z.B. Achten Sie darauf, was in Ihrem Körper vorgeht und geben Sie ihm einen Namen. Wenn Sie beispielsweise Kopfschmerzen haben, dann erleben Sie diesen Schmerz bewusst. Juckt Ihnen die Nase, achten Sie auch auf diese Empfindung bewusst. Es gibt an sich keine schlechte Empfindung während der Meditation, die es - wie im wahren Leben viel zu oft - zu unterdrücken gilt. Sie werden bemerken, wie intensiv körperliches Empfinden sein kann und so auch eine Mölichkeit finden, ein positives Empfinden stärker und ein negatives Empfinden schwächer wahrzunehmen.
Dies sollte ein Anfang sein und eine Möglichkeit, in die Meditation "hineinzuschnuppern". Wenn Sie weiterführende Informationen suchen, finden Sie im Fachhandel sicherlich das passende Buch dazu.
Viel Erfolg!
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Herzlichen Dank!
YOGA
PROGRESSIVE MUSKELENTSPANNUNG
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