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Die wichtigste Hilfe gegen Panikattacken jedoch ist die eines Therapeuten.
Es ist dringend notwendig, sich seinen Ängsten zu stellen, damit man jene Attacken letztlich unter Kontrolle bekommen kann.
Gut und schön. Genug der trockenen Theorie.
Nachdem wir anfangs während der Therapiesitzungen noch über die Möglichkeiten gesprochen hatten, wie ich meine Panikattacken in den Griff bekommen konnte, so sollte jetzt die Bewältigung von angstauslösenden Situationen im Mittelpunkt der Gespräche stehen.
Konfrontation mit meinen Ängsten – so hieß das Motto der nun folgenden Therapiestunden.
Hierzu bat mich mein Psychotherapeut zuerst, mit ein Ziel zu setzen, das ich zu erreichen gedachte.
Zum Erreichen dieses Hauptzieles galt es kleine Etappenziele zu erreichen.
Also erstellte ich eine Art Zielepyramide. An ihrer Spitze das utopische Ziel, selbständiger zu werden – eine zugegebenermaßen abstrakte Zielsetzung.
Doch zuvor musste ich mir ja einzelne Etappenziele setzen, die möglichst präzise ausfallen mussten.
Bald stellte sich für mich heraus, dass bei der Angsterkrankung der Weg das Ziel sein musste.
Und ich bemerkte, dass man sich nicht entmutigen lassen durfte, wenn es einmal nicht so funktionierte, wie man es sich gewünscht hatte.
Solche Rückschläge hatte ich oft und ich glaube, dass hier der alte Spruch noch immer zählt: Was uns nicht umbringt, das macht uns stark!
So weit, so gut. Noch immer sind wir in der Theorie.
Doch wie stellt man sich nun in der Praxis seinen Ängsten?
Man begibt sich in eine Angstauslösende Situation. Und genau das habe ich auch getan – viele, anstrengende Male.
Wie dies ausgesehen hat, das möchte ich Ihnen im folgenden Kapitel schildern. Folgen Sie mir wieder durch die Zeit zurück ins Jahr 1997. Auf meinen langen, beschwerlichen Weg …
vom Bäcker bis zur Schule…!